Abschied von Nuke Mindflow und Syndicate
Alkalja saß allein in dem runden Konferenzraum. Das warme, leicht orangefarbene Licht war gedimmt und die Luft roch verbraucht. Die Lüftung schaufelte lautlos Kubikmeter für Kubikmeter neue Luft aus den Aerocyclinganlagen in den etwa 20 Meter durchmessenden Raum. Hier im 0.0-Gebiet – im Syndicate – wird fast alles wiederaufbereitet. Die Intaki Space Police Assembly Plant am Mond 4 von in ZN0-SR VI gehörte allerdings – wie der Name ja schon sagt – nicht der Allianz – die einzelnen Corporations haben hier nur Offices und Hangars gemietet.
Auf dem runden Konferenztisch standen noch einige Flaschen von der vorhergegangenen Diskussionsrunde. Alkalja griff nach einer neuen Flasche Quafe und goß den erfrischenden Inhalt in das vor ihm stehende Glas.
Die Konferenz war genau so gelaufen, wie er sich das gedacht hatte – leider. Es gab keine Einigung. Alkalja war noch neu im Conclave, welches die aus den jeweiligen Commandern der einzelnen Corporations bestehende Vertretung der Allianz darstellte. Schon in den letzten Wochen gab es in der Nuke Mindflow vermehrt Diskussionen über die Gepflogenheiten innerhalb der Allianz. Missmut und Unzufriedenheit machte sich innerhalb der Corporation breit. Alkalja war einer der Commander der Nuke Mindflow und versuchte seitdem gemeinsam mit den anderen Commandern und Conclave-Mitgliedern innerhalb der Allianz eine Lösung zu finden, mit der alle Parteien zufrieden sein können. Bislang erfolglos. Gespräche mit vereinzelten Mitgliedern anderer Corporations innerhalb der Allianz hatten ähnliche Meinungsbilder wie innerhalb der Nuke Mindflow ergeben – doch beschränkte man sich dort bisher auf das Abwarten.
ChalSto – der CEO der Nuke Mindflow – betrat den Konferenzraum durch das offen stehende Stationsschott und grinste Alkalja an:
„Und? Wie ist es gelaufen?“, kam die Frage des CEOs.
„Um ehrlich zu sein – nicht gut. Eigentlich wie wir es erwartet hatten.“ Alkaja starrte unzufrieden in das Quafe-Glas.
ChalSto blieb vor dem Konferenztisch stehen und ließ den Blick durch den leeren Raum schweifen.
Alkalja blickte aus seinem Quafe-Glas auf und sah scheinbar durch ChalSto hindurch. „Es wird kaum noch eine andere Lösung geben. DJMike holt bereits erste Informationen ein und wird sich bald mit ersten Ergebnissen melden. Die Corporation bricht auseinander. Wir haben bereits zwei Mitglieder verloren. Wir müssen handeln.“
ChalSto nickte wortlos.
„Wir haben jedoch Mitglieder in der Nuke Mindflow, denen es hier im Syndicate gefällt“, fuhr Alkalja fort. „Diese Leute dürfen wir nicht vergessen und wir dürfen nicht über Ihren Kopf hinweg entscheiden.“
Die beiden Männer sahen sich an.
„Ich werde ein Memorandum verfassen und über den internen Corp-Channel verteilen“, beendete ChalSto endlich die bedrückende Stille. „Ich werde das tun, was getan werden muss.“
„Umziehen ist immer irgendwie wie ausgebrannt sein“ – dieses Zitat seines Vaters kommt Alkalja wieder in den Sinn während er die letzten Bordkisten packt. Er ist zwar erst für einen Monat hier in der Station in ZN0-SR, doch sammelt sich so einiges an. Besonders gut verpackt er die Kiste mit dem edlen Weisswein, die er zuletzt noch bei einem Treffen von einem guten Freund aus der LFC bekommen hat. Es wäre doch zu schade wenn solcher Kostbarkeit etwas passieren würde. Die Dockarbeiter der Station hatte er bereits gestern abend damit beauftragt die restlichen Module in Container zu verpacken und in seine Badger zu verladen. Das war alles was er mitnehmen wollte – die wichtigsten Module. Sämtliche Mineralien hatte er bereits an die Allianz zu guten Preisen verkauft.
Die Kabine war nun leer geräumt. Auf dem Boden standen noch die restlichen Bordkisten, der Blick des nicht mehr ganz jungen Caldari streifte durch den nun kalten Raum. Das war für den letzten Monat sein zuhause gewesen. Wie würde es weiter gehen?
Vor dem Schott ertönte ein Dreiklang. Der Transportservo war da. Alkaja machte eine Handbewegung in Richtung der Tür und die Kabinen-KI erkannte seinen Wunsch. Die Tür ging auf und eine flache Metallkiste kam in die Kabine geschwebt. „Diese 4 Kisten dort“, sagte Alkakja und die flache Kiste schwebte auf die erste Bordkiste zu, hob diese mit irgendwelchen gravitronischen Feldern an und bewegte sich mitsamt der ersten Bordkiste zur nächsten. Der Servo griff sich eine Kiste nach der anderen und verschwand wieder – seinem bereits einprogrammierten Ziel entgegen – zum Hangarbereich in dem die Badger war.
Die leere Kabine war auch nicht dazu geeignet Alkaljas Stimmung zu heben. Er drehte sich ruckartig um und warf noch einen Blick auf das Wandterminal neben dem Schott. Es war noch Zeit übrig. Der mit Nozon vereinbarte Abflugtermin war erst in zwei Stunden. Zeit für ein Abschiedgetränk in der Spacebar. Hier hat der Caldari Civire häufig gesessen. Doch auch das sind keine guten Erinnerungen. Zuletzt hatte er hier den total weggetretenen DJMike aufsammeln müssen – einige Stunden nach dem Verlust seiner Dreadnought. DJMike hat wirklich Glück gehabt, dass der gerade erst neue Klon das überhaupt verkraftet hatte. Seinem Zustand nach zu urteilen hatte er sich die Donnergurgler intravenös verabreicht. Seit diesem Tag war DJMike irgendwie nicht mehr der Alte – er schien die Freude am Fliegen verloren zu haben. Vielleicht braucht das aber auch noch etwas mehr Zeit…
Ein letzter Blick in die Kabine, Alkalja drehte sich um, schwenkte durch das Schott und stampfte den langen Flur in Richtung Spacebar. Um diese Zeit war noch sehr wenig Betrieb auf der Station und es waren daher nur wenige Leute in den Gängen. Der Caldari sah sowieso nichts. Er hatte den Blick nach innen gerichtet. „Ob Annore wohl mitkommt wenn wir etwas Gutes finden?“, sinnierte er. Der war schon einige Tage im Empire, seit er die Nuke Mindflow fluchtartig verlassen hatte. Sheppard John war ebenfalls schon längere Zeit im Empire. Allerdings war der noch immer in der Nuke Mindflow. Eine solche unklare Situation hatte Alkalja schon lange nicht mehr erlebt – und den Civire machten solche Unklarheiten krank. Es wurde wirklich Zeit, dass Bewebung in die Sache kommt. ChalSto hatte mit seinem Memorandum endlich Missiles mit Warheads gemacht. Die Corporation Nuke Mindflow blieb Mitglied der 3FA Allianz und ChalSto legte sein Amt als CEO nieder. ChalSto, DJMike, Nozon und Alkalja verliessen die Nuke Mindflow und suchten neue Wege und Perspektiven. Der erste Trip sollte in den Caldariraum in Richtung Tribute gehen. Möglicherweise kein leichtes Unterfangen mit einem Empire-War am Hacken.
Der Caldari erreichte endlich die Spacebar und begrüßte mit einem freudlichen Nicken den Barkeeper – einen alten Gallente – der ohne Aufforderung einen Donnergurgler eingoß. Alkalja setzte sich auf einen der abgewetzten Barhocker direkt am Tresen. Der Barkeeper schob das schmal Glas über den Tresen und nickte Alkalja zu. Die Spacebar war leer bis auf einen einzelnen Amarr in einer dunklen Ecke. Diese Amarr waren Alkalja sowieso nie ganz geheuer. Er konnte mit dieser Religiosität nichts anfangen. Dem Caldari war das zu abstrakt. Hat es denn irgendeinem Amarr mal geholfen zu beten? Hat es die Panzerung des Pods verstärkt?
„Und? Was ist los?“ Der Barkeeper riss Alkalja aus seinen Gedanken.
„Ich verdufte. Raus aus Syndicate. Ganz raus aus der Region“ antwortete Alkalja.
„Oh! Wieso denn das?“ kam es erstaunt zurück.
„Prinzipielle Diffenzen mit der Allianzführung der 3FA und ein unterschiedliches Verständnis wie Einsätze geplant werden sollten. Solange wir uns im Guten trennen können, möchte ich das machen“, begründete Alkalja.
„Da kann ich wohl nichts mehr machen?“
„Nein, wir haben viele Gespräche geführt. Leider kann man nicht immer Erfolg haben“, sagte Alkalja und goss den Donnergurgler die Kehle hinunter.
„Dann geht das heute auf mich“, antwortete der Barkeeper und goss einen zweiten Donnergurgler in Alkaljas Glas.
„Hehe, danke, das ist gut – aber dann ist auch Schluss. Ich muss bis ins Empire wieder nüchtern sein“, freute sich Alkalja, hob das Glas und prostete dem Barkeeper zu.
Einige Zeit später – nach der Verabschiedung – befand sich Alkalja bereits an Bord der „Tin Runner“, seiner guten alten Badger. Die Badger war bereits voll beladen, die Bordkisten bereits im hinteren Bereich der Brücke verstaut und die Starterlaubnis sogar schon erteilt. Nozon meldete sich gerade über Funk und startete eine Gang. Er war bereits im Shuttle vor der Station und wartete auf die Badger. Nozon machte für den Transport den Scout, da in letzter Zeit häufig das Gate am Empire-Übergang feindlich gecampt wurde. Die Besatzung der Badger stand loyal zu Alkalja und war über den Weg ins Empire informiert worden. Nach einem kurzen Händedruck mit dem ersten Offizier seiner Crew, einem Gallente mit dem unaussprechlichen Namen Hrrt, betrat Alkalja den Umkleidebereich für den Pod-Piloten im hinteren Bereich der Komandozentrale. Nach dem Wechseln der Kleidung – Alkalja trug immer einen Pod-Flightsuit – ging Alkalja in den eine Etage tiefer gelegenen Pod-Raum. Er verriegelte die verstärkten Strukturschotte aus rolled Tungsten und startete die Pod-Einstiegssequenz. Der Handlauf der metallenen Treppe zur Oberseite des Pods vibrierte leicht. Die Luft war feucht und die Temperatur betrug etwa 36 Grad Celsius. Der Flightsuit glänzte in der feuchten Luft. Der Pod war halb gefüllt und wurde nun automatisch geöffnet. Alkalja rutschte langsam in die gepanzerte Kugel, die mit ebenfalls 36 Grad Celsius warmen Pod-Fluid gefüllt war. In die Innenseite des Pods waren diverse Kontrollanzeigen und Notfallinstrumente integriert. Ein flüchtiger Blick ergab, dass nahezu sämtliche Aggregate auf grün standen. Alkalja war nun innerhalb des Fluids. Er begann die Verbindungen seines Flightsuits mit dem Pod herzustellen. Die Interfacekontrollen sprangen nun ebenfalls nacheinander von gelb auf grün. Nachdem die Interfacekontrolle komplett grün meldete waren nur noch einige restliche gelbe Kontrollanzeigen übrig. Das war gut. Rot wäre nicht gut gewesen. Alkalja gab – bereits über das Kontrollinterface – den Befehl zum vollständigen Verschluss des Pods. Wenige Sekunden später wechselte das nächste Kontrollinstrument auf grün. Alkalja war jetzt nahe zu vollständig von der Außenwelt abgeschottet und durch eine dicke Panzerung vor fast allem geschützt. Jetzt kam der unangenehme Teil, an den sich Alkalja in der ganzen Zeit noch nicht gewöhnt hatte. Er ließ das restliche Fluid einlaufen. Erst mal bis zum Hals. So weit so gut. Das war der Punkt, an dem viele frische Podpiloten aufhören, zu schreien beginnen und die Ausbildung im Endeffekt an den Nagel hängen. Das Gefühl des Eingeschlossenseins könnte nicht perfekter sein. Ein enger Raum, nur noch wenig Luft, kein Entkommen. Alkalja zwang die Panik nieder – wie jedes Mal. Durch extreme Selbstkontrolle beruhigte er den Geist und gewann die Ruhe zurück. Dann das Kommando zum weiteren Einfüllen des Fluids. Das Fluid im Pod stieg an, stieg über den Mund, über die Nase, über die Augen… ein kurzes Blinzeln – die Augen gewöhnten sich schnell an das transparente, warme Fluid. Jetzt ein letztes Aufbäumen, ein übermenschlicher Akt der Selbstkontrolle mit dem ein ruhiges, tiefes und langsames Ausatmen stattfindet. Und, dann: Die trotzdem aufblitzende Panik unterdrückend, ein ebenso übermenschlicher Akt der Selbstkontrolle – das Einatmen von Flüssigkeit bis in den letzten Winkel der menschlichen Lunge. Das Fluid verteilte sich überall und übertrug den lebenswichtigen Sauerstoff durch osmotische Vorgänge an Zellmembranen, die eigentlich für den Austausch mit gasförmigen Substanzen gedacht waren.
Der Herzschlag war erhöht gewesen – wie jedes Mal – aber er normalisierte sich schnell wieder auf ein übliches Niveau. Alkalja war im Pod. Er schwamm nahe schwerelos umgeben von Fluid und vollständig verkabelt in seinem Pod. Das letzte Kontrollelement blinkte nun gelb. Die restlichen Kontrollen waren alle grün. Alkalja gab das letzte Kommando, welches seine Synapsen vollständig mit dem Schiff verband. Alkalja wurde zum Schiff – Alkalja war die Badger. Die Kameradrohnen ausserhalb des Schiffs wurden von seinen Gedanken gesteuert, Alkalja sah die Badger – sich selber – im Dockinghangar der Station. Ein letztes Mal. Ein wenig Wehmut mache sich breit – doch dafür war keine Zeit. Nozon wartete vor der Station und Alkalja gab den Befehl an den Dockinghangar die Gravotronischen Fesselfelder abzuschalten. Die Badger war frei und bewegte sich mit geringer Geschwindigkeit aus der Station.
Der Eindruck des Weltalls war wie jedes Mal unbeschreiblich. Podpiloten sehen das Universum nicht – sie fühlen es! Alkalja gab Nozon das Zeichen zum Start und das kleine Shuttle öffnete den ersten Warptunnel zum ersten Gate. Dort angekommen, sprang das Shuttle sofort und nur wenige Sekunden später kam die Freigabe für die Badger, auch Alkalja sprang. Das Local war frei, gefahrlos machten sich die beiden ungleichen Schiffe auf den Weg zum Empire. Fast der gesamte Weg verlief ohne Zwischenfälle – das war vielleicht zu ruhig. Jedenfalls sprang das kleine Shuttle von EZA-FM nach 6-CZ49 und meldete ein freies Gate und nur wenige Feinde im Local. Die Badger sprang hinterher. Sofort ging das Shuttle in den Warptunnel, während sich die Badger ausrichtete. Am Empire-Gate nach Reblier angekommen, meldete das Shuttle erneut ein freies Gate und Alkalja brachte die Badger in den Warptunnel durch das System. Da! Nozons Stimme überschlug sich fast. Er meldete eine Gateactivation nach der anderen. Irgendetwas sprang in das System, im Local sind immer mehr Hostiles zu finden. Das kleine Shuttle stand verloren direkt über dem Gate und konnte nichts tun. Die letzte Meldung von Nozon kam: „Eine Bubble. Sie haben eine Bubble geworfen!“ Damit sprang Nozon durch das Gate nach Reblier.
Alkaljas Badger war noch immer im Warp, so schnell ging das alles. Die Badger bewegte sich unaufhaltsam auf das Gate mit der Bubble zu. Und im Laderaum dieser Badger waren nun alle für Alkalja so wichtigen Module, Blueprints und Skills, die er alle mitnehmen wollte. Ein Vermögen steckte in diesem Laderaum. Alkalja konnte nichts mehr tun – keine Möglichkeit mehr den Kurs zu wechseln wenn der Warptunnel einmal aufgebaut ist. Der Caldari gab eine Meldung an seine Besatzung aus. „Feindkontakt am Ende des Warptunnels mit 100%iger Wahrscheinlichkeit. Höchste Alarmstufe. Chance für Totalverlust des Schiffs: 99,9%. Sämtliche Schotten schließen. Umstellung auf autarke Versorgung der einzelnen Schiffsregionen. Fertigmachen für Hüllenbrüche. Raumanzüge anlegen.“ Auch der Caldari machte sich gedanklich bereits für den Klonsprung bereit, da in der Bubble auch für den Pod kein Entkommen möglich sein würde. Sein Pod würde im Augenblick seines Todes noch sein gesamtes Bewusstsein fotographisch aufzeichnen und per gerafftem Hyperfunksignal an die Klonstation senden, für seine Besatzung würde jedoch jede Hilfe zu spät kommen.
Die Badger kam endlich ans Ende des Warptunnels. Kein Warptunnel als Frachtereskorte kann länger gewesen sein, als dieser Warptunnel mit der sicheren Vernichtung des Schiffs, der Vernichtung sämtlicher so wichtigen Fittings an Bord und des Pods vor Augen. Die Badger beendete den Warp und raste auf die Bubble zu, wurde förmlich von dieser hineingezogen – bis in die exakte Mitte der Bubble. Feindliche Reflexe im Overview tauchten zeitgleich auf – in unmittelbarer Nähe der Badger. Die Badger war umstellt von 6 oder 7 feindlichen Schiffen. Es war nicht wichtig zu prüfen welches Schiffstypen das Todesurteil vollstrecken würden, die Badger hatte nicht einmal eine einzelne Waffe im Fitting – wozu auch? Doch halt! Das Gate war gar nicht weit weg! Es war sogar in unmittelbarer Nähe – genau 0 km… Jetzt ging alles unheimlich schnell. Alkalja überlegte nicht lange, sondern führte sofort ohne zu zögern die Sprungsequenz durch und brachte die empfindliche Badger ohne einen einzelnen Treffer nach Reblier und von dort sofort weiter über das nächste Gate ins High-Sec-Empire! Die Gang am Gate war höchstwahrscheinlich ebenso überrascht wie Alkalja und Nozon. Alkaljas Glück war es, dass die Warp-Bubble offensichtlich nur für nach 6-CZ eindringende Schiffe gedacht war und somit direkt im Gate platziert wurde und nicht davor.
Nach diesem Erlebnis gab Alkalja bei der Besatzung wieder Entwarnung und flog den restlichen Weg bis Massale in absoluter Glücksstimmung. In Massale traf sich fast die gesamte Besatzung der Badger mit Alkalja und Nozon in der dortigen Spacebar. Da an diesem Tag ein kleines Vermögen gerettet wurde, spendierte Alkalja so einige Runden Donnergurgler bis Hrrt mitten während des Erzählens das Glas aus der Hand rutschte und der Gallente mit einem lauten Scheppern von Stuhl kippte. Das tat jedoch der allgemeinen Stimmung kaum Abbruch. Nun mussten sie nur noch einmal quer durch das Empire bis fast nach Tribute – aber nicht mehr am gleichen Tag. Nach diesem Erlebnis dachte sich Alkalja dass eigentlich kaum noch etwas schief gehen kann, griff sich einen gerade frisch gebrachten Donnergurgler und kippte sich das belebende Getränk in den Rachen.